„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“, haben sich die Schüler bewusst für das demokratische Prinzip der Genossenschaft als Unternehmensform entschieden. Bei der Umsetzung halfen das Institut für ökonomische Bildung der Uni Oldenburg, die Niedersächsische Landesschulbehörde und die Handwerkskammer, deren Berufsbildungszentrum genutzt werden darf. Als „Patin“ fungiert Volksbank-Kundenberaterin Annika Wiebke.

Innerhalb der Schülergenossenschaft hat jedes Mitglied nur eine Stimme – unabhängig vom Alter. Als Startkapital bringen die Genossen jeweils fünf Euro ein. „Jedes Mitglied ist dazu berechtigt, an den Mitgliedsversammlungen teilzunehmen. Hier können alle ihre Meinung äußern“, erläutert Konrektor Jan Müller. Im Jahresturnus wählen die Mitglieder Vorstand und Aufsichtsrat.

Zum ersten Vorstand wurden neben Adriano Lindhorst (10d) am Donnerstag Jonas Donicht (9ABV) und Niklas Keßler (10d) gewählt. Im Auftrag der Mitglieder überwacht ein dreiköpfiger Aufsichtsrat die Arbeit des Vorstands.

„Wenn Schüler zu Mitarbeitern im eigenen, von ihnen selbstgegründeten Unternehmen werden, ist das ein gewaltiger Sprung“, konstatierte Rektor Sven Winkler seinen Schülern großen Mut, Verantwortung zu übernehmen. Für ihn steht außer Frage, dass die Jugendlichen von den praxisnahen Einblicken ins Wirtschaftsleben, die sie durch ihre aktive Rolle gewinnen, profitieren werden. Das unterstrich auch Norbert Klüh, Fachkoordinator für nachhaltige Schülergenossenschaften in Niedersachsen: „Als Vorstandsmitglied in einer Schülergenossenschaft werden sich Eure Chancen auf einen guten Job oder eine gute Ausbildung enorm verbessern.“ Dank der echten Partner“ aus der Wirtschaft sei das Projekt kein „Sandkastenspiel“. Ziel sei es, „mit Verstand Gewinne zu machen.“ Gleichwohl bleibe es eine Schulveranstaltung, betonte Klüh. Daher gebe es am Ende auch nur einen, der den Kopf hinhalten müsse, nämlich der Schulleiter.

 

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